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Geschichtliches

 

Unser Ingenieurbüro ist ein kleines, aber innovatives Unternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1988 in der Umweltbranche einen guten Ruf erworben hat. Wir arbeiten ausschließlich für die Interessen unserer Auftraggeber und haben schon oft bewiesen, dass durch innovative Lösungen  Kosten eingespart werden konnten.


Bis 2003 als Einzelunternehmen geführt, erfolgte
dann die Umgründung in die heutige Form einer Ziviltechnikergesellschaft.


Geschäftsführender Gesellschafter (er hält 100 % der Gesellschaftsanteile) ist
Dipl. Ing. Josef Ringhofer.


Nach Abschluss seines Studiums (Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur) im Jahre 1975 war er knapp 3 Jahre lang Mitarbeiter eines Ingenieurbüros, das sich mit Flussbau, Hochwasserschutz und Straßenbau beschäftigte.

 

 

Von der wilden Müllkippe zur geordneten Deponie ….
 

1977 wechselte er in die damals fast noch nicht existente Branche der Abfallbeseitigung. Dies war in Österreich die Zeit der vielen kleinen und großen Müllkippen, die ohne besondere Schutzvorkehrungen gegen Grundwasser– und Luftverunreinigung betrieben wurden.  Seine Aufgabe als Abteilungsleiter in der NÖ Umweltschutzanstalt bestand darin, in Niederösterreich zentrale, dem damaligen Sand der Technik entsprechende Deponien zu errichten und zu betreiben. In den nächsten Jahren wurden insgesamt 12 zentrale geordnete Deponien und 2 Kompostanlagen (heut würde man dieses als mechanisch-biologische Behandlungsanlagen bezeichnen) geschaffen, in denen der Abfall von ca. 80 % der Niederösterreicher  entsorgt wurde.


Nach 10 Jahren suchte DI Ringhofer eine neue Herausforderung und machte sich mit der Gründung eines Zivilingenieurbüros selbständig.

 

 


Von der Abfallbeseitigung zur Abfallbewirtschaftung…

 

Zwischenzeitlich war Umweltschutz (und somit auch der Abfall) auch zu einem öffentlichen Thema geworden, was sich in vielen neuen Gesetzen und Verordnungen niederschlug.

 

Die inhaltliche Neuordnung der Abfallwirtschaft richtete sich nach folgenden Prämissen:

- Abfallvermeidung

- Abfallverwertung

- Abfallbehandlung

- Geordnete Deponierung der nicht vermeidbaren und nicht verwertbaren Abfälle

 

Für die organisatorische Umsetzung dieser Vorgaben waren Konzepte erforderlich.

Unser Büro hat sehr viele Studien und Konzepte erstellt, und zwar für Landesregierungen, Abfallverbände, Gemeinden und Betriebe. In diesen Jahren konstituierten sich neue Abfallwirtschaftsverbände, bei vielen konnten wir als „Geburtshelfer“ mitwirken.

 

Durch die Maßnahmen der getrennten Erfassung von Problemstoffen und verwertbaren Stoffen (Papier, Glas, Metalle, Kunststoffe, biogene Stoffe, etc.) konnte nicht nur die Gefährlichkeit der Abfälle, sondern auch die Mengen der zu deponierenden Reste verringert werden.


         
Grafik: Abfallaufkommen NÖ (1993 - 2006)


 

Ablagerungsverbot für unbehandelte Abfälle ab 2004…

 

Aus gesetzlichen Gründen dürfen ab 1.1.2004 nur mehr behandelte Abfälle abgelagert werden.

 

Um diese Anforderung erfüllen zu können, war die Schaffung von neuen Behandlungskapazitäten erforderlich. Auch in diesem Bereich hat unser Ingenieurbüro maßgeblich mitgewirkt.

 

Besonders hervorzuheben ist die europaweit vorbildliche Transportlogistik des nieder-österreichischen Abfalls zur zentralen thermischen Verwertungsanlage in Zwentendorf/Dürnrohr. 90 % der Abfälle müssen auf der Schiene angeliefert werden.

 

Dies erforderte die Schaffung von Umladestationen, deren Anzahl und geografische Lage nach ökologischen und ökonomischen Kriterien festgelegt wurden. Diese Transportlogistik wurde von unserem Büro ausgearbeitet und in der Umsetzungsphase begleitet.


 

Sünden der Vergangenheit müssen saniert werden…

 

Auch in der Altlastensanierung haben wir uns einen guten Namen gemacht:

Die Sanierung der Bergerdeponie (NÖ) erfolgte durch Räumung und kostete
ca. 100 Millionen Euro.

 

Die Sanierung der Gerbereischlammdeponie Grubhof (OÖ) erfolgte durch Immobiisierung nach der Methode der diagenetischen Inertisierung („eco-landfill“) und anschließender Deponierung. Kostenaufwand ca. 8 Mio. Euro.